01. Februar 2006
Dafür also hat Ebay $4 Mia. gezahlt...
Gestern gesehen im Warenhaus:

In der Elektronikabteilung gibt es jetzt eine eigene Produktabteilung "Skype". Nicht "Voice over IP" oder so, sondern eben "Skype". Gleich gewichtet wie "USB-Stick", "Playstation" oder "MP3".
Viel mehr muss man zur Markenstärke von Skype wohl nicht mehr sagen.

In der Elektronikabteilung gibt es jetzt eine eigene Produktabteilung "Skype". Nicht "Voice over IP" oder so, sondern eben "Skype". Gleich gewichtet wie "USB-Stick", "Playstation" oder "MP3".
Viel mehr muss man zur Markenstärke von Skype wohl nicht mehr sagen.


Kommentare
Dass VoIP-Anlagen für Unternehmen Sinn machen, weil sie problemlos in Softwarelösungen eingebettet werden können und daher kostengünstig sind, leuchtet mir ein.
Skype konzentriert sich jedoch auf den Privatanwender, d.h. der Vorteil einer Integration in Applikationen fällt dahin. Vielmehr wird simple Hardware angeboten, um so "telefonmässig" wie möglich daherzukommen.
Nur: Wieso soll ich sowas kaufen?
VoIP kann kaum billiger als reguläre Telefonie sein, denn die Grenzkosten für ein Telefongespräch sind nahe bei null (ob Skype oder analog). Teuer ist die Infrastruktur, welche zum Kunden führt und die bietet Skype nicht an.
D.h. der Leitungsanbieter muss seine Fixkosten irgendwie auf den Kunden überwälzen - sei es über Grundgebühr, Internetgebühr oder Telefongebühr (oder eine Mischung von allem).
Skype kann daher einzig den Telefongebührenmarkt zerstören. Die Leitungsanbieter holen sich die entgangenen Telefongebühren dann halt einfach über eine höhere Grundgebühr oder Internetgebühr herein.
Für Skype bleibt dann (vielleicht) noch die Marktführerschaft in einem Gratismarkt. Wie soll man da aber Geld verdienen?
Das gleiche hätte man sich jahrelang bei Google fragen können! Phantasie mein Junge, Phantasie!