27. Juni 2007
iPhone-Hype in den USA erreicht den Siedepunkt
Noch zweimal Schlafen, dann ist für amerikanische Gadget-Freaks Weihnachten, Ostern, Neujahr, Geburtstag und mindestens sämtliche weiteren Feiertage gleichzeitig: Das Apple iPhone kommt endlich auf dem Markt. Der Hype war ja schon seit der Ankündigung des angeblich revolutionären Produkts im Januar unerhört, aber die Aufregung, die man derzeit hier in den USA erlebt, übertrifft wohl alles Dagewesene für ein Elektronikprodukt.
Seit etwa zwei Wochen kann man keine Zeitung mehr aufschlagen, in der nicht mindestens ein iPhone-Artikel vorkommt. Die meisten sind in leicht ironisch-abschätzigem Ton verfasst und weisen darauf hin, dass es ja diverse viel bessere Smartphones auf dem Markt gibt, dass das iPhone viel zu teuer ist, und überhaupt. Und man merkt immer zwischen den Zeilen, dass der Autor vor allem sauer ist, dass er nicht zum auserwählten Kreis derjenigen Journalisten gehört, die vorab ein iPhone zum Test erhalten haben.
Diese kleine Elite hat nämlich gestern abend endlich ihre Testberichte publizieren dürfen, die auf etwa zwei Wochen Erfahrung mit dem Gerät beruhen. Und die Gadgetgurus von Wall Street Journal, New York Times, Newsweek und USA Today sind sich einig: Das iPhone hat zwar einige Schwächen, aber "ist den Hype wert". Was wohl ungefähr so ist, wie wenn man sagen würde "Ein Ferrari ist eigentlich ein extrem billiges Auto, für das was er leistet". Walter Mossberg nennt das iPhone einen "breakthrough handheld computer", David Pogue von der New York Times "revolutionary", und so weiter.
Der Newsweek-Schreiberling lässt durchblicken, dass Apple auch bei diesen Testberichten nichts dem Zufall überlassen hat. Die Journalisten kriegten Anrufe von Steve Jobs höchstpersönlich, der sich erkundigte, wie sie denn so zufrieden seien mit dem Gerät. Was macht man als Gadgetjournalist, wenn man einen Anruf vom vermutlich mächtigsten Mann der Gadgetbranche kriegt? Sagt man "Danke der Nachfrage, aber ich schreib sowieso einen Verriss"? Eben. Und darum haben auch alle brav Testberichte verfasst, die streckenweise an unkontrollierten Enthusiasmus grenzen.
Das wird natürlich die Hysterie noch weiter anheizen. Währenddessen hört man von Leuten, die sich in New York bereits drei Tage vorher in die Schlange vor dem Apple-Store stellen. Hier in Boston hab ich das noch nicht gesehen, aber das kommt sicher auch noch.
Und bevor jemand fragt: Ja, am Freitag stelle ich mich auch in die Schlange und versuche, so ein Ding zu ergattern. Ist ja schliesslich Ehrensache.
Seit etwa zwei Wochen kann man keine Zeitung mehr aufschlagen, in der nicht mindestens ein iPhone-Artikel vorkommt. Die meisten sind in leicht ironisch-abschätzigem Ton verfasst und weisen darauf hin, dass es ja diverse viel bessere Smartphones auf dem Markt gibt, dass das iPhone viel zu teuer ist, und überhaupt. Und man merkt immer zwischen den Zeilen, dass der Autor vor allem sauer ist, dass er nicht zum auserwählten Kreis derjenigen Journalisten gehört, die vorab ein iPhone zum Test erhalten haben.
Diese kleine Elite hat nämlich gestern abend endlich ihre Testberichte publizieren dürfen, die auf etwa zwei Wochen Erfahrung mit dem Gerät beruhen. Und die Gadgetgurus von Wall Street Journal, New York Times, Newsweek und USA Today sind sich einig: Das iPhone hat zwar einige Schwächen, aber "ist den Hype wert". Was wohl ungefähr so ist, wie wenn man sagen würde "Ein Ferrari ist eigentlich ein extrem billiges Auto, für das was er leistet". Walter Mossberg nennt das iPhone einen "breakthrough handheld computer", David Pogue von der New York Times "revolutionary", und so weiter.
Der Newsweek-Schreiberling lässt durchblicken, dass Apple auch bei diesen Testberichten nichts dem Zufall überlassen hat. Die Journalisten kriegten Anrufe von Steve Jobs höchstpersönlich, der sich erkundigte, wie sie denn so zufrieden seien mit dem Gerät. Was macht man als Gadgetjournalist, wenn man einen Anruf vom vermutlich mächtigsten Mann der Gadgetbranche kriegt? Sagt man "Danke der Nachfrage, aber ich schreib sowieso einen Verriss"? Eben. Und darum haben auch alle brav Testberichte verfasst, die streckenweise an unkontrollierten Enthusiasmus grenzen.
Das wird natürlich die Hysterie noch weiter anheizen. Währenddessen hört man von Leuten, die sich in New York bereits drei Tage vorher in die Schlange vor dem Apple-Store stellen. Hier in Boston hab ich das noch nicht gesehen, aber das kommt sicher auch noch.
Und bevor jemand fragt: Ja, am Freitag stelle ich mich auch in die Schlange und versuche, so ein Ding zu ergattern. Ist ja schliesslich Ehrensache.


Kommentare
Ich hoffe wir bekommen dann von dir einen völlig neutralen, unzensierten, de-apple-ized und natürlich emotionslosen Testbericht - neidisch sind wir ohnehin schon ...
Gruss und viel Spass beim Spielen, Bernd
die sind nämlich total zum Schaden unserer aller Zukunft
Robust kann das Gerät nicht sein, jedenfalls kann ich mir das bei Apple kaum vorstellen. Wer "richtig" arbeitet, kann so ein Mode-Gadget nicht gebrauchen.
Dennoch wird es natürlich riesigen Erfolg haben. ;-)
Walt Mossberg schreibt:
Ist halt ein ganz anderes Produkt aus ganz anderem Material. Und die von Apple haben ihre Lektion mit dem nano auch gelernt (meiner ist auch ziemlich zerkratzt, aber irgendwann stört's nicht mehr so, finde ich).
Texans Jersey
Houston Texans Jersey
Cheap Texans Jersey
Andre Johnson Jersey
Arian Foster Jersey
Brian Cushing Jersey
DeMeco Ryans Jersey
Matt Schaub Jersey
Andre Johnson Authentic Jersey
Arian Foster Authentic Jersey
Brian Cushing Authentic Jersey
DeMeco Ryans Authentic Jersey
Matt Schaub Authentic Jersey
J.J. Watt Jersey
Jacoby Jones Jersey
Mario Williams Jersey
Steve Slaton Jersey