17. Februar 2005
Berühmt werden geht jetzt auch ohne Plattenfirmen
Schon wieder ein Nagel im Sarg der Musikindustrie (Na ja, oder zumindest eine weitere Schraube zum Rollstuhl...): Zum ersten Mal hat ein Album einen Grammy gewonnen, das nie in einem Plattenladen verkauft wurde. Jazz-Komponistin Maria Schneider vertreibt ihr Album "Concert in the Garden" nur per Website. Gut, der Grammy-Gewinn war in einer eher exotischen Kategorie ("Best Large Jazz Ensemble"), aber man muss ja irgendwo anfangen.
Das ganze wurde organisiert über das Projekt artistShare, das wirklich ein äusserst interessantes Konzept verfolgt: Die User betreiben quasi die Vorfinanzierung von Künstlern. Musiker können also beispielsweise ihr neues Album aufnehmen, sobald genug Fans etwas gezahlt haben, um am späteren Endprodukt teilhaben zu können. Natürlich kann man auch die fertigen Werke nachträglich kaufen.
Eine der wichtigsten Funktion von Musikkonzernen (nämlich die teuren Produktionen vorzufinanzieren) wird damit schon mal weitgehend obsolet. Bleibt natürlich das ganze Marketing, das natürlich vor allem für den Massenmarkt weiterhin wichtig und teuer bleiben wird. Es ist kaum zu erwarten, dass Britney Spears demnächst nur noch per Web vertreiben wird. Aber gerade für Nischensegmente sind diese neuen Wege offenbar wirklich ein Weg zum Erfolg.
Schön, dass da die Digitalisierung tatsächlich auch mal die Kunst voranbringt.
Das ganze wurde organisiert über das Projekt artistShare, das wirklich ein äusserst interessantes Konzept verfolgt: Die User betreiben quasi die Vorfinanzierung von Künstlern. Musiker können also beispielsweise ihr neues Album aufnehmen, sobald genug Fans etwas gezahlt haben, um am späteren Endprodukt teilhaben zu können. Natürlich kann man auch die fertigen Werke nachträglich kaufen.
Eine der wichtigsten Funktion von Musikkonzernen (nämlich die teuren Produktionen vorzufinanzieren) wird damit schon mal weitgehend obsolet. Bleibt natürlich das ganze Marketing, das natürlich vor allem für den Massenmarkt weiterhin wichtig und teuer bleiben wird. Es ist kaum zu erwarten, dass Britney Spears demnächst nur noch per Web vertreiben wird. Aber gerade für Nischensegmente sind diese neuen Wege offenbar wirklich ein Weg zum Erfolg.
Schön, dass da die Digitalisierung tatsächlich auch mal die Kunst voranbringt.


Kommentare
Danken denn alle nurnoch daran wie sie zurechtkommen? Was sollen den die Leute in ihren Firmen Machen Sollen sie sich in ihren eigenen Firmen Plattenverträge kaufen, oder was? Wovon sollen die denn dann doch Leben?
Ich kann ja nichts dafür wenn alles seit dem Euro so teuer ist, das kann keiner!
Außerdem ich bin daffür das Britney
bleibt sie ist große klasse!
Ok. toll das es einige dadurch auch geschaft haben aber damit fangen dann in einpaar Jahren alle an und Keiner geht mehr zu irgendeiner PLattenfirmer!
Alles gut zu ihrem Grammy für die Maria Schneider! Schön wenn sie so ein Talent hat.
Danken denn alle nurnoch daran wie SIE zurechtkommen? Was sollen den die Leute in ihren Firmen Machen Sollen sie sich in ihren eigenen Firmen Plattenverträge kaufen, oder was? Wovon sollen die denn dann doch Leben?
Ich kann ja nichts dafür wenn alles seit dem Euro so teuer ist, das kann keiner!
Ok. toll das es einige dadurch auch geschaft haben aber damit fangen dann in einpaar Jahren alle an und Keiner geht mehr zu irgendeiner PLattenfirmer!
Außerdem ich bin daffür das Britney
bleibt sie ist große klasse!
Alles gut zu ihrem Grammy für die Maria Schneider! Schön wenn sie so ein Talent hat.