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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>Beobachtungen zur Medienkonvergenz</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://konvergenz.kaywa.com/atom/"/><updated>2007-07-12T18:39:42Z</updated><id>http://konvergenz.kaywa.com/</id><subtitle>Das immer schnellere Zusammenwachsen von IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik ist un&#xFC;bersehbar. Dieses Blog bringt Fussnoten und Beobachtungen zu dieser Entwicklung.</subtitle><generator>http://www.kaywa.com/?v=1.0</generator><rights>Copyright by KAYWA AG - Services for the mobile Internet</rights><entry><title>Wo stehen wir eigentlich in der Internet-Welle?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/wo-stehen-wir-eigentlich-in-der-internet-welle.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/wo-stehen-wir-eigentlich-in-der-internet-welle.html</id><published>2007-07-12T18:39:42Z</published><updated>2007-07-12T18:39:42Z</updated><summary>Hier nochmals der Hinweis: Dieses Blog ist umgezogen an die neue Adresse
http://medienkonvergenz.com
Der neue RSS-Feed ist...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p xmlns="">Hier nochmals der Hinweis: Dieses Blog ist umgezogen an die neue Adresse<br/>
<strong><a href="http://medienkonvergenz.com">http://medienkonvergenz.com</a></strong></p>
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<strong>Gibt es ein historisches Muster in der Entwicklung des Webs?</strong><br/>
Der <a href="http://medienkonvergenz.com/2007/07/12/wo-stehen-wir-eigentlich-in-der-internet-welle/">neuste Beitrag</a> dreht sich um die Frage, ob sich in der aktuellen Entwicklung des Internets m&#xF6;glicherweise Muster spiegeln, die wir in der PC-Revolution schon einmal gesehen haben. Konkret gesagt w&#xE4;ren wir in der Entwicklung jetzt etwa da angelangt, wo sich eine dominierende Form f&#xFC;r webbasierte Unternehmensanwendungen herauskristallisieren k&#xF6;nnte, &#xE4;hnlich wie Client-Server in der PC-&#xC4;ra.<br/>
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Diese neuen "Software as a Service"-Applikationen werden zunehmend bedeutender, und es k&#xFC;ndig sich bereits ein Kampf zwischen Startups wie Salesforce.com und den etablierten Riesen wie Microsoft und SAP an.<br/>
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Mehr dazu bei <strong><a href="http://medienkonvergenz.com">http://medienkonvergenz.com</a></strong></p></div></content></entry><entry><title>Achtung: Dieses Blog zieht um</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/achtung-dieses-blog-zieht-um.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/achtung-dieses-blog-zieht-um.html</id><published>2007-07-08T15:25:34Z</published><updated>2007-07-08T15:25:34Z</updated><summary>Liebe Leserinnen und Leser

Ab sofort wird dieses Blog an einer neuen Adresse publiziert:

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Der...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Liebe Leserinnen und Leser<br xmlns=""/>
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Ab sofort wird dieses Blog an einer neuen Adresse publiziert:<br xmlns=""/>
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Der Grund f&#xFC;r den Umzug: Ich bin schon seit gut einem Jahr Investor und gelegenlicher Autor bei der <a xmlns="" href="http://blogwerk.com">Blogwerk AG</a>, dem deutschsprachigen Blognetzwerk von <a xmlns="" href="http://hogenkamp.com">Peter Hogenkamp</a>. Die Blogwerk AG publiziert die Blogs <a xmlns="" href="http://neuerdings.com">neuerdings.com</a> (Gadgets), <a xmlns="" href="http://medienlese.com">medienlese.com</a> (Medien) und <a xmlns="" href="http://imgriff.com">imgriff.com</a> (Pers&#xF6;nliche Produktivit&#xE4;t). Weitere werden demn&#xE4;chst dazukommen.<br xmlns=""/>
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Blogwerk entwickelt sich ausgezeichnet. Das Wachstum &#xFC;bertrifft die Erwartungen, und es befindet sich eine sehr ansehnliche Zahl neuer Blogs in der Pipeline. Ich habe mich daher entschlossen, mein eigenes Blog in diesen Pool einzubringen, um so meine Aktivit&#xE4;ten zu konsolidieren.<br xmlns=""/>
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Inhaltlich wird sich gar nichts &#xE4;ndern: Hier geht es weiterhin um Medienkonvergenz in allen Schattierungen. Nur das Layout sieht etwas anders aus, und da dieses Blog nun Teil eines professionellen Netzwerks ist, wird es hin und wieder auch Werbeeinblendungen geben.<br xmlns=""/>
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Danke f&#xFC;r Ihre Treue, und ich freue mich auf ein Wiedersehen auf der neuen Plattform! Und ebenfalls ein Dankesch&#xF6;n an die Firma <a xmlns="" href="http://www.kaywa.com">Kaywa</a> f&#xFC;r das zuverl&#xE4;ssige Hosten &#xFC;ber die letzten zweieinhalb Jahre.<br xmlns=""/>
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Danke f&#xFC;rs Lesen,<br xmlns=""/>
Andreas G&#xF6;ldi<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>48 Stunden mit dem iPhone: Ein erstes Fazit</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/gadgets/48-stunden-mit-dem-iphone-ein-erstes-fazit.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/gadgets/48-stunden-mit-dem-iphone-ein-erstes-fazit.html</id><published>2007-07-01T21:24:55Z</published><updated>2007-07-01T21:24:55Z</updated><summary>So, knapp zwei Tage ist es jetzt her, dass ich mir das m&#xF6;glicherweise meistgehypte Gadget der Geschichte gekauft habe....</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">So, knapp zwei Tage ist es jetzt her, dass ich mir das m&#xF6;glicherweise meistgehypte Gadget der Geschichte gekauft habe. Und, ehrlich gesagt, den gr&#xF6;ssten Teil dieser Zeit habe ich mit dem iPhone verbracht.<br xmlns=""/>
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Wer an Details interessiert ist: Dr&#xFC;ben auf <a xmlns="" href="http://neuerdings.com">neuerdings.com</a> kann man die <strong xmlns="">ausf&#xFC;hrlichen Testberichte</strong> nachlesen, die Chefredakteur Pit Sennhauser und ich verfasst haben.<br xmlns=""/>
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Alle paar Jahre gibt es in der Technologiebranche ein Produkt, das eine neue Phase er&#xF6;ffnet, eine Produktkategorie definiert und festlegt, wie das Spiel von da an gespielt wird. Um einige zu nennen: Der Apple II, der IBM PC, der erste Macintosh, das IBM Thinkpad. Oder bei der Software Lotus 123, Microsoft Office, Lotus Notes, Netscape Navigator. Und bei den Mobilger&#xE4;ten das Motorola StarTAC, der Palm Pilot, der erste Nokia Communicator, der iPod, der Blackberry. Aber nat&#xFC;rlich gibt es auch eine lange Liste von Produkten, bei deren Vorstellung man hohe Erwartungen hatte, die sich aber als Flop herausstellten: der IBM PCjr., der Apple Newton, Microsoft Bob, das Iridum Satellitentelephon, der erste Tablet PC.<br xmlns=""/>
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In welche Kategorie wird das iPhone geh&#xF6;ren?<br xmlns=""/>
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Ich bin ziemlich &#xFC;berzeugt davon, dass es zu den <strong xmlns="">"game-changing" Produkte</strong>n geh&#xF6;rt und ver&#xE4;ndern wird, wie der Mobiltelefonmarkt funktioniert, was wir f&#xFC;r Anforderungen an ein Mobiltelefon stellen und was man mit einem Mobilger&#xE4;t machen kann. Neben allen netten Features und diversen Schw&#xE4;chen, die das Ding bietet, stechen <strong xmlns="">drei revolution&#xE4;re Aspekte</strong> besonders heraus:<br xmlns=""/>
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<li>Der erste <strong>mobile Web-Browser</strong>, der diesen Namen uneingeschr&#xE4;nkt verdient. Nach zwei Tagen iPhone hatte ich zum ersten Mal das Gef&#xFC;hl, richtiges mobiles Internet zu haben. Selbst der sehr gute Nokia-Browser sieht da uralt aus. Zwar ist der iPhone-Browser noch nicht in allen Aspekten perfekt, aber sehr nahe dran. Das k&#xF6;nnte die Art &#xE4;ndern, wie wir mobile Applikationen verwenden.</li>
</ul>
<ul xmlns="">
<li>Ein <strong>Userinterface</strong>, das schlicht um Gr&#xF6;ssenordnungen besser ist als alles, was man bisher auf Mobiltelefonen gesehen hat. Zuerst stechen die vielen schicken Spezialeffekte und Animationen ins Auge, aber die sind eigentlich Nebensache. Die Oberfl&#xE4;che des iPhones ist konsistent, &#xFC;bersichtlich, effizient und vor allem ohne jede Hilfe sofort intuitiv zu bedienen. Kein Vergleich mit den Men&#xFC;w&#xFC;sten der Konkurrenz. Das ist ein Schritt fast wie von MS-DOS zu Mac OS X.</li>
</ul>
<ul xmlns="">
<li>Bisher erst am Rande relevant, aber mit Sprengkraft: <strong>Apple definiert das Kundenerlebnis, nicht der Mobilfunkoperator</strong>. Wer wie ich den Fehler gemacht hat, das Ger&#xE4;t im AT&amp;T-Laden zu kaufen, wurde nochmal voll der bekannten Operator-H&#xF6;lle ausgesetzt: Schlecht geschulte Verk&#xE4;ufer, die mit grauenhaft langsamen Systemen idiotische Kreditchecks machen m&#xFC;ssen und vom Management gezwungen werden, den Kunden &#xFC;berteuertes Zubeh&#xF6;r anzudrehen. Mein iPhone wurde in eine eigens f&#xFC;r den Anlass hergestellte Plastikt&#xFC;te verpackt, die einen langen Disclaimer aufgedruckt hatte (!). Kleiner Hinweis an AT&amp;T: Ihr besch&#xE4;ftigt zu viele Juristen.<br/>
Anders im Apple Store: Nette junge Leute verkaufen einem sofort ohne Papierkrieg das elegant verpackte Produkt. Man tr&#xE4;gt selbiges nach Hause, aktiviert es per Internet und kann sofort loslegen. Die Probleme der ersten iPhone-Nacht hatten offenbar vor allem mit den &#xFC;berlasteten AT&amp;T-Systemen zu tun, aber das d&#xFC;rfte jetzt gel&#xF6;st sein.<br/>
Und alles, was man von AT&amp;T dann noch sieht, ist das Netzkennzeichen. Kein Walled Garden &#xE0; la Vodafone Live, kein Versuch, einem st&#xE4;ndig &#xFC;berteuerte Klingelt&#xF6;ne anzudrehen. Und das iPhone hat eine klare Pr&#xE4;ferenz f&#xFC;r schnelle WLANs, nicht das lahme Netz des Operators. Gut so.</li>
</ul>
Nat&#xFC;rlich kann man dem iPhone viele Dinge vorwerfen, und &#xFC;ber die Schw&#xE4;chen kann man ausf&#xFC;hrlich in den diversen Testberichten lesen (auch in unseren bei <a xmlns="" href="http://neuerdings.com">neuerdings.com</a>). Mich pers&#xF6;nlich st&#xF6;ren am meisten die fehlende Copy/Paste-Funktion und die ziemlich d&#xFC;nnen Organizer-Funktionen. An die zun&#xE4;chst oft kritisierte Bildschirmtastatur gew&#xF6;hnt man sich hingegen recht schnell. Besonders schade ist auch, dass es bisher keine M&#xF6;glichkeit gibt, weitere Applikationen zu installieren. Aber bereits tauchen erste speziell f&#xFC;r das iPhone entwickelte Web-Anwendungen auf.<br xmlns=""/>
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Apple ist extrem gut darin, sich auf Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind und den Rest einfach zu ignorieren. Beispiele gef&#xE4;llig? Das iPhone unterst&#xFC;tzt kein MMS. Hand hoch, wer in den letzten Monaten mehr als 3 MMS verschickt hat. Man kann keine Spreadsheets editieren. Hab ich einmal auf meinem Windows-Mobile-PDA ausprobiert und nie mehr gemacht. Bisher kann man keine zus&#xE4;tzlichen Klingelt&#xF6;ne installieren. Gut so, keine "Crazy Frog"-Gefahr.<br xmlns=""/>
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Daf&#xFC;r hat das iPhone viele Nettigkeiten, die man sich von einem intelligenten Ger&#xE4;t erwarten w&#xFC;rde. Zum Beispiel zeigt es einen den Wetterbericht und B&#xF6;rsenkurse auf Knopfdruck, ohne jede Wartezeit. Und die Voicemail-Funktionalit&#xE4;t ist schlicht spektakul&#xE4;r.<br xmlns=""/>
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Klar, das iPhone ist noch zu teuer, um wirklich zum Massenprodukt zu werden. Aber auch das ist eine Frage der Zeit. Das Ger&#xE4;t setzt jedenfalls die Latte sehr hoch und wird die anderen Mobiltelefon-Hersteller zwingen, mit attraktiven Ger&#xE4;ten nachzuziehen. Und vor allem auf der Softwareseite kann man ganz offensichtlich noch viel machen.<br xmlns=""/>
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Noch eine Nebenbemerkung: W&#xE4;hrend in den USA die Presse sehr differenziert, aber mit klar positivem Grundton berichtet, &#xFC;bt sich die deutschsprachige Presse wieder mal in Sauert&#xF6;pfigkeit. Das Schweizer Fernsehen findet die technischen Probleme in den Anmeldesystemen am meldenswertesten. Der Multimediaredakteur der Sonntagszeitung hat ganz offensichtlich noch nie ein iPhone in der Hand gehabt, weiss aber trotzdem zu <a xmlns="" href="http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/fokus/767487.html">berichten</a>, dass es Apple ja nur darum geht, teure Filme zu verkaufen und dass die Telefonfunktionen nur Nebensache sind. Soso. Und der Klein Report zitiert statt kompetenter englischsprachiger Quellen lieber die Sonntagszeitung und berichtet &#xFC;ber "ern&#xFC;chternde Fachberichte". Komischerweise sind die Berichte in deutschsprachigen Medien, die sich einen Korrespondenten vor Ort leisten, hingegen mehrheitlich positiv.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Ich und mein iPhone</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/ich-und-mein-iphone.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/ich-und-mein-iphone.html</id><published>2007-06-30T05:52:45Z</published><updated>2007-06-30T05:52:45Z</updated><summary>Heute haben die USA vermutlich die gr&#xF6;sste Gadget-Lancierung der Geschichte erlebt: Das Apple iPhone kam nach langer...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Heute haben die USA vermutlich die gr&#xF6;sste Gadget-Lancierung der Geschichte erlebt: Das Apple iPhone kam nach langer Wartezeit auf den Markt.<br xmlns=""/>
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Ich geh&#xF6;rte zu den Unentwegten, die sich schon einige Stunden vorher in die Schlange stellten. Und das hat sich gelohnt: Ich hab eins gekriegt, und zwar gerade noch das drittletzte Ger&#xE4;t im &#xF6;rtlichen AT&amp;T-Shop. An dieser Location mussten etwa 100 Leute unverrichteter Konsumw&#xFC;nsche wieder abziehen. Anderswo waren aber die Vorr&#xE4;te scheinbar gr&#xF6;sser.<br xmlns=""/>
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Mein <a xmlns="" href="http://neuerdings.com/2007/06/30/iphone-launch-live-schlange-stehen-in-boston/">Bericht</a> dazu findet sich dr&#xFC;ben bei <a xmlns="" href="http://neuerdings.com/">neuerdings.com</a>, wo ich und San-Francisco-Korrespondent Peter Sennhauser laufend &#xFC;ber unsere ersten Erfahrungen rapportieren.<br xmlns=""/>
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Mein erster Eindruck deckt sich in etwa mit den Testberichten im Wall Street Journal und der New York Times. Kein Zweifel, dieses Ger&#xE4;t ist gleich in mehrfacher Hinsicht revolution&#xE4;r. Aber man braucht auch nicht lang, um die ersten Schw&#xE4;chen zu entdecken, insbesondere die ziemlich fummelige Bildschirmtastatur. Aber der Web-Browser, die Multimediafunktionen und insbesondere das Bedienungskonzept sind so viel besser als alles, was man bisher auf Smartphones gesehen hat, dass es schon fast be&#xE4;ngstigend ist.<br xmlns=""/>
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Aber dazu mehr in den n&#xE4;chsten Tagen.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>iPhone-Hype in den USA erreicht den Siedepunkt</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/gadgets/iphone-hype-in-den-usa-erreicht-den-siedepunkt.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/gadgets/iphone-hype-in-den-usa-erreicht-den-siedepunkt.html</id><published>2007-06-27T14:22:35Z</published><updated>2007-06-27T14:22:35Z</updated><summary>Noch zweimal Schlafen, dann ist f&#xFC;r amerikanische Gadget-Freaks Weihnachten, Ostern, Neujahr, Geburtstag und mindestens...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Noch zweimal Schlafen, dann ist f&#xFC;r amerikanische Gadget-Freaks Weihnachten, Ostern, Neujahr, Geburtstag und mindestens s&#xE4;mtliche weiteren Feiertage gleichzeitig: Das Apple iPhone kommt endlich auf dem Markt. Der Hype war ja schon seit der Ank&#xFC;ndigung des angeblich revolution&#xE4;ren Produkts im Januar unerh&#xF6;rt, aber die Aufregung, die man derzeit hier in den USA erlebt, &#xFC;bertrifft wohl alles Dagewesene f&#xFC;r ein Elektronikprodukt.<br xmlns=""/>
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Seit etwa zwei Wochen kann man keine Zeitung mehr aufschlagen, in der nicht mindestens ein iPhone-Artikel vorkommt. Die meisten sind in leicht ironisch-absch&#xE4;tzigem Ton verfasst und weisen darauf hin, dass es ja diverse viel bessere Smartphones auf dem Markt gibt, dass das iPhone viel zu teuer ist, und &#xFC;berhaupt. Und man merkt immer zwischen den Zeilen, dass der Autor vor allem sauer ist, dass er nicht zum auserw&#xE4;hlten Kreis derjenigen Journalisten geh&#xF6;rt, die vorab ein iPhone zum Test erhalten haben.<br xmlns=""/>
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Diese kleine Elite hat n&#xE4;mlich gestern abend endlich ihre Testberichte publizieren d&#xFC;rfen, die auf etwa zwei Wochen Erfahrung mit dem Ger&#xE4;t beruhen. Und die Gadgetgurus von <a xmlns="" href="http://online.wsj.com/article/SB118289311361649057.html">Wall Street Journal</a>, <a xmlns="" href="http://www.nytimes.com/2007/06/27/technology/circuits/27pogue.html?ex=1340596800&amp;en=98d00bf6e780b2be&amp;ei=5088&amp;partner=rssnyt&amp;emc=rss">New York Times</a>, <a xmlns="" href="http://www.msnbc.msn.com/id/19444948/site/newsweek/">Newsweek</a> und <a xmlns="" href="http://www.msnbc.msn.com/id/19444948/site/newsweek/">USA Today</a> sind sich einig: Das iPhone hat zwar einige Schw&#xE4;chen, aber "ist den Hype wert". Was wohl ungef&#xE4;hr so ist, wie wenn man sagen w&#xFC;rde "Ein Ferrari ist eigentlich ein extrem billiges Auto, f&#xFC;r das was er leistet". Walter Mossberg nennt das iPhone einen "breakthrough handheld computer", David Pogue von der New York Times "revolutionary", und so weiter.<br xmlns=""/>
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Der Newsweek-Schreiberling l&#xE4;sst durchblicken, dass Apple auch bei diesen Testberichten nichts dem Zufall &#xFC;berlassen hat. Die Journalisten kriegten Anrufe von Steve Jobs h&#xF6;chstpers&#xF6;nlich, der sich erkundigte, wie sie denn so zufrieden seien mit dem Ger&#xE4;t. Was macht man als Gadgetjournalist, wenn man einen Anruf vom vermutlich m&#xE4;chtigsten Mann der Gadgetbranche kriegt? Sagt man "Danke der Nachfrage, aber ich schreib sowieso einen Verriss"? Eben. Und darum haben auch alle brav Testberichte verfasst, die streckenweise an unkontrollierten Enthusiasmus grenzen.<br xmlns=""/>
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Das wird nat&#xFC;rlich die Hysterie noch weiter anheizen. W&#xE4;hrenddessen h&#xF6;rt man von Leuten, die sich <a xmlns="" href="http://neuerdings.com/2007/06/26/iphone-schlangesitzen/">in New York bereits drei Tage vorher in die Schlange vor dem Apple-Store stellen</a>. Hier in Boston hab ich das noch nicht gesehen, aber das kommt sicher auch noch.<br xmlns=""/>
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Und bevor jemand fragt: Ja, am Freitag stelle ich mich auch in die Schlange und versuche, so ein Ding zu ergattern. Ist ja schliesslich Ehrensache.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Das n&#xE4;chste Schlachtfeld: Offline-Plattformen f&#xFC;r Web-Anwendungen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/das-naechste-schlachtfeld-offline-plattformen-fuer-web-anwendungen.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/das-naechste-schlachtfeld-offline-plattformen-fuer-web-anwendungen.html</id><published>2007-06-05T10:50:56Z</published><updated>2007-06-05T10:50:56Z</updated><summary>Googles Ank&#xFC;ndigung von "Google Gears" letzte Woche hat nicht viele Schlagzeilen ausserhalb der Bloggerszene gemacht,...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p xmlns="">Googles <strong>Ank&#xFC;ndigung von "</strong><strong><a href="http://gears.google.com/">Google Gears</a></strong><strong>"</strong> letzte Woche hat nicht viele Schlagzeilen ausserhalb der Bloggerszene gemacht, aber sie k&#xF6;nnte bedeutender sein als das meiste, was man von Google in letzter Zeit geh&#xF6;rt hat. W&#xE4;hrend sich die Presse immer noch auf die teure Akquisition von DoubleClick konzentriert, kommt die Ank&#xFC;ndigung von Gears nicht so sexy daher. Bei dem neuen Produkt handelt es sich laut Google um "<em>an open source browser extension that enables web applications to provide offline functionality using JavaScript APIs</em>". Sagt dem Nicht-Programmierer nicht viel.<br/>
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Aber was Google da vorbereitet, k&#xF6;nnte einen <strong>massiven Plattformkrieg mit Microsoft</strong> ausl&#xF6;sen. Google Gears macht es n&#xE4;mlich m&#xF6;glich, <strong>webbasierte Anwendungen lokal auf einem PC bzw. Mac laufen zu lassen, ganz ohne Internetverbindung.</strong> Solche Applikationen funktionieren also auch im Flugzeug, in der U-Bahn oder sonstwo, wo kein Internetanschluss ist. Damit f&#xE4;llt eine der letzten H&#xFC;rden f&#xFC;r browserbasierte Anwendungen.<br/>
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Wie das aussehen kann, zeigt Google in schon ziemlich beeindruckender Weise beim <strong><a href="http://reader.google.com">Google Reader</a></strong>, der hauseigenen RSS-Applikation. Bisher funktionierte Google Reader nur online, aber neu gibt es ein kleines Icon, das alle abonnierten Feeds auf die lokale Festplatte synchronisiert:<br/></p>
<p xmlns=""><img border="0" src="http://konvergenz.kaywa.com/files/images/2007/6/mob75_1181040758.jpg"/><br/>
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Auch ohne Netzverbindung kann man dann seine Feeds unterwegs lesen. Wenn man wieder am Netz ist, synchronisiert sich Reader einfach wieder mit der Online-Version. Bisher waren solche Dinge nur mit traditionellen Client-Applikationen &#xE0; la FeedDemon m&#xF6;glich. Aber Google Reader l&#xE4;uft auf Windows, Mac OS X und Linux, und das <a href="http://code.google.com/support/bin/answer.py?answer=69201&amp;topic=11629">mit den meisten g&#xE4;ngigen Browsern</a>. So irrelevant war das darunterliegende Betriebssystem noch selten f&#xFC;r eine Applikation. Google hat auch schon klar angedeutet, dass Offline-Varianten von "Docs &amp; Spreadsheet" bald zu erwarten sind.<br/>
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Doch nicht nur Google bastelt an Offline-Funktionalit&#xE4;t, auch eine <strong>ganze Reihe anderer Mitspieler sind im Rennen</strong>:<br/></p>
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<li><strong>Adobe</strong> k&#xFC;ndigte mit <strong><a href="http://labs.adobe.com/technologies/apollo/">Apollo</a></strong> k&#xFC;rzlich eine auf Flash basierende und vom Browser unabh&#xE4;ngige Offline-Plattform an, die einiges leistungsf&#xE4;higer als Google Gears zu sein scheint. Die ersten Demoanwendungen haben bisher aber noch experimentellen Charakter. Adobe war von Googles Ank&#xFC;ndigung offenbar nicht unbeeindruckt und hat sicherheitshalber schon mal <a href="http://blogs.zdnet.com/Stewart/?p=399">die weisse Flagge ausgerollt</a>. Die offenbar geplante Kooperation von Adobe und Google k&#xF6;nnte ziemlich vielversprechend werden.</li>
<li>Die <strong>Mozilla-Community</strong> hat f&#xFC;r <strong>Firefox 3</strong> ebenfalls <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/firefox_3_offline_apps.php">Offline-F&#xE4;higkeiten geplant</a>. Auch dort sind die Pl&#xE4;ne durchaus <a href="http://www.bluishcoder.co.nz/2007/02/offline-zimbra-with-firefox.html">ehrgeizig</a>. Dass Mozilla auch gern mal eng mit Google zusammenarbeitet, ist kein Geheimnis.</li>
<li>Ein paar <strong>unabh&#xE4;ngige Startups</strong>, unter anderem <a href="http://dekoh.com/index.jsp">Dekoh</a> und <a href="http://joyeur.com/2007/03/22/joyent-slingshot">Joyent</a>, versuchen sich ebenfalls an &#xE4;hnlichen Projekten. Im Kampf der Giganten d&#xFC;rfte es f&#xFC;r diese kleineren Player aber schwierig werden.</li>
</ul>
Die grosse Frage ist nat&#xFC;rlich: <strong xmlns="">Was macht Microsoft?</strong> Der Desktop-K&#xF6;nig aus Redmond kann schwerlich ein Interesse daran haben, dass Hauptrivale Google bzw. die Open-Source-Community zunehmend das Desktop-Betriebssystem irrelevant machen.<br xmlns=""/>
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Mit dem k&#xFC;rzlich angek&#xFC;ndigten Flash-Clone <a xmlns="" href="http://www.microsoft.com/silverlight/">Silverlight</a> versucht sich Microsoft immerhin schon mal ein bisschen in Cross-Plattform-Kompatibilt&#xE4;t. Bisher ist Silverlight aber rein auf Online-Anwendungen ausgelegt, f&#xFC;r den Offline-Bereich legt einem Microsoft weiterhin den Erwerb seiner klassischen Produkte nahe. Ganz klar: <strong xmlns="">Microsoft ist in der Defensive</strong>. Wer kauft sich noch ein teures Windows Vista, wenn vielleicht schon bald Firefox die eigentlich relevante Applikationsplattform ist?<br xmlns=""/>
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Aber: realistisch gesehen <strong xmlns="">wird es noch ein paar Jahre dauern</strong>, bis webbasierte Anwendungen wirklich so gut sind, dass man nur noch selten lokal installierte Applikationen benutzen will. Gerade bei den klassischen Office-Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw.) sind die Unterschiede noch extrem gross, und auch mit der von Google vorgestellten Infrastruktur wird es nicht m&#xF6;glich sein, ein Excel-&#xC4;quivalent im Browser zu programmieren. Aber die Frage ist nat&#xFC;rlich: <strong xmlns="">Brauchen wirklich so viele Leute all die High-End-Funktionalit&#xE4;t</strong>, die Microsoft bietet? Oder reicht vielleicht nicht f&#xFC;r viele auch ein ganz einfaches Spreadsheet, das im Browser l&#xE4;uft?<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
In einigen Bereichen <strong xmlns="">d&#xFC;rften Desktop-Anwendungen jedenfalls bald ziemlich tot sein</strong>. Zum Beispiel gibt es nur noch wenige Gr&#xFC;nde, sich ein CRM-System mit lokal installierter Clientsoftware anzuschaffen. Die webbasierten L&#xF6;sungen von Salesforce.com oder Oracle/Siebel sind l&#xE4;ngst f&#xFC;hrend. Dito bei Kollaborationsanwendungen: Wer braucht angesichts der vielen guten Webl&#xF6;sungen noch ein lokal installiertes Lotus Notes oder Microsoft Groove? Und E-Mail-Clients k&#xF6;nnten das n&#xE4;chste Opfer sein. Gegen&#xFC;ber der schlichten Eleganz von Gmail, Yahoo Mail oder <a xmlns="" href="http://www.zimbra.com/">Zimbra</a> sieht das aufgebl&#xE4;hte Microsoft Outlook zunehmend alt aus.<br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://konvergenz.kaywa.com/files/images/2007/6/80/mob75_1181040758.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Medienkonvergenz in Asien: Ein paar Impressionen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/medienkonvergenz-in-asien-ein-paar-impressionen.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/medienkonvergenz-in-asien-ein-paar-impressionen.html</id><published>2007-06-02T14:21:55Z</published><updated>2007-06-02T14:21:55Z</updated><summary>Bin gerade zur&#xFC;ck von einer Studienreise nach China und S&#xFC;dkorea. Dass diese beiden L&#xE4;nder derzeit wie wild...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p xmlns="">Bin gerade zur&#xFC;ck von einer Studienreise nach China und S&#xFC;dkorea. Dass diese beiden L&#xE4;nder derzeit wie wild wachsen, ist allgemein bekannt. Das geht auch an der Medienlandschaft nicht spurlos vorbei. Ein paar Beobachtungen:<br/>
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Dass <strong>in China immer noch das Internet zensiert wird</strong>, ist mehr als nur &#xE4;rgerlich. Es d&#xFC;rfte langfristig auch ein echtes Hindernis f&#xFC;r das weitere wirtschaftliche Wachstum des Landes werden. Besonders komisch ist, wie inkonsistent die Zensur ist. Manchmal kommt man nicht auf <a href="http://neuerdings.com/2007/05/21/kein-nd-ig-in-china/">komplett unverd&#xE4;chtige Websites</a>, dann geht es pl&#xF6;tzlich wieder. Regimekritische Sites sind teilweise gesperrt, teilweise aber auch nicht. Eigentlich k&#xF6;nnte man die Zensur auch gleich weglassen, wenn sie eh so l&#xF6;chrig ist. Aber bisher halten sich Google und Co. noch streng daran: Die lokalen Suchresultate sind oft ganz anders als im Westen.<br/>
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Die Chinesen sind allerdings generell ein pragmatisches Volk, und das gilt auch f&#xFC;r die Regierung. Das Land wird graduell ge&#xF6;ffnet, und das gilt auch f&#xFC;r das Internet. Vermutlich d&#xFC;rfte mit etwas internationalem Druck die digitale Zensur in f&#xFC;nf Jahren verschwunden sein. Gute Gesch&#xE4;fte sind heute in China erheblich wichtiger als Ideologie.<br/>
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Viel Spass scheinen die Chinesen an <strong>riesigen Videoscreens</strong> zu haben. Verglichen mit dem Zentrum von Schanghai wirkt der New Yorker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Times_Square">Times Square</a> geradezu langweilig und &#xFC;bersichtlich. In Schanghai sind ganze Wolkenkratzerfassaden zur Videowiedergabe umfunktionert worden, &#xFC;berall gibt es Video-Werbefl&#xE4;chen, und die zahlreichen Leuchtreklamen erh&#xF6;hen noch die visuelle Dichte. Beijing wirkt dagegen erheblich ruhiger und gesetzter, wie es sich f&#xFC;r eine Hauptstadt vielleicht geh&#xF6;rt. In beiden St&#xE4;dten f&#xE4;llt aber auf, wie interessant und vielseitig die moderne Architektur ist. Wolkenkratzer sind nie einfach quaderf&#xF6;rmig, sondern weisen immer noch irgendwelche interessanten Features auf.<br/>
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<strong>Chinesisches Fernsehen</strong> ist auch irgendwie anders. Nicht, dass ich vom Inhalt viel verstanden h&#xE4;tte, aber formal wirken auch die TV-Inhalte bunter. Besonders gefallen hat mir eine Talkshow, wo ein offenbar ber&#xFC;hmter Kalligraphist auftrat (auch das ja eine chinesische Spezialit&#xE4;t) und von irgendwelchen Promis ehrf&#xFC;rchtig befragt wurde. Das ganze wurde untermalt von st&#xE4;ndig im Hintergrund eingespielten "Huuuiiii"- und "Zosch"-Lauten zwecks Markierung der lustig gemeinten Stellen. Auch die Fernsehwerbung ist interessant. Es geht fast immer um Autos, Kosmetik oder Alkohol. Und die westlichen Konzerne bem&#xFC;hen sich um lokale Anpassungen: Da wird beispielsweise das Michelin-M&#xE4;nnchen beim Karatetraining gezeigt.<br/>
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Zu meinem Entsetzen tun sich die Chinesen auch ein paar eher <strong>m&#xE4;ssige westliche Inhalte</strong> an, beispielsweise die Pseudo-Wissenschaftsshow "Clever!" von Sat.1 mit Wigald Boning. Zur Beantwortung der Wissensfragen, die in Deutschland irgendwelchen B-Listen-Promis obliegt, werden in China dann arme Schulkinder vor die Kamera gezerrt.<br/>
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<img border="0" src="http://konvergenz.kaywa.com/files/images/2007/6/450/mob74_1180794153.jpg"/><br/></p>
<p xmlns=""><br/>
<strong>S&#xFC;dkorea</strong> ist bekanntlich das Land mit der <strong>h&#xF6;chsten Durchdringung an Breitband-Internet</strong>, und das ist kein Zufall. Die Regierung steuert bewusst den Aufbau solcher strategischer Assets. Korea hat einen ausgepr&#xE4;gten Minderwertigkeitskomplex gegen&#xFC;ber dem viel reicheren Japan und dem schneller wachsenden China, und dementsprechend tun die Koreaner alles, um sich technologisch abzuheben.<br/>
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Die <strong>Gadget-Dichte</strong> ist dementsprechend auch geradezu absurd. Im durchschnittlichen Taxi h&#xE4;ngen am Armaturenbrett: Ein lustig blinkendes digitales Taxameter, ein High-End-Navigationssystem (Bildschirm nicht unter 12 Zoll), zwei bis drei Mobiltelefone, ein oder zwei drahtlose Kreditkartenterminals sowie oft noch ein mobiler Fernseher zwecks Unterhaltung des Fahrers. L&#xFC;ckenloser Mobiltelefonempfang ist nat&#xFC;rlich auch selbstverst&#xE4;ndlich. Ich habe w&#xE4;hrend der ganzen Reise in Korea nie weniger als perfekten UMTS-Empfang (f&#xFC;nf von f&#xFC;nf Strichen) erlebt, U-Bahn inbegriffen.<br/>
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Wer wie ich denkt, dass er bez&#xFC;glich <strong>Gadget-Shopping</strong> schon alles gesehen hat, sollte mal den Yongsan Electronics Market in Seoul besuchen. Das ist ein ganzer Stadteil voller kleiner Elektronikshops. Die Preise sind nicht niedriger als anderswo, aber die Auswahl ist unglaublich. Mobiltelefonshops haben beispielsweise grunds&#xE4;tzlich nicht weniger als etwa 150 Modelle in der Auslage, und das sind nur die kleinen L&#xE4;den. Nat&#xFC;rlich gibt es viele Telefontypen, von denen wir im Westen nur tr&#xE4;umen k&#xF6;nnen. Satellitenfernsehempfang und eingebaute Kameras im Bereich &#xFC;ber 4 Megapixeln sind fast schon Standard. Leider funktionierten die Dinger aber nicht ausserhalb Koreas. Selbst professionelles Equipment und antiquarische Gadgets findet man in reicher Auswahl. Sogar eine alte Plattenschneidemaschine konnte man direkt ab Lager k&#xE4;uflich erwerben.<br/>
<br/>
<strong>Traditionelle Medienkonzerne</strong> sind aber auch hier nicht viel anders. Wir besuchten den Maekyung-Verlag, Herausgeber der gr&#xF6;ssten koreanischen Wirtschaftszeitung. Der Verleger sprach zwar st&#xE4;ndig &#xFC;ber Konvergenz und &#xFC;ber die Wichtigkeit des Internets, aber die Firmentour beschr&#xE4;nkte sich trotzdem auf die hauseigenen Fernsehstudios und die mit besonders viel Stolz vorgef&#xFC;hrte gute alte Druckmaschine.<br/>
<br/>
Bez&#xFC;glich Internet habe ich aber klar eines gelernt: Die <strong>asiatischen M&#xE4;rkte funktionieren in vielen Dingen komplett anders</strong>. Das sieht man besonders deutlich am Website-Design. W&#xE4;hrend Westler die Einfachheit der Google-Homepage sch&#xE4;tzen, pr&#xE4;sentiert die f&#xFC;hrende koreanische Suchmaschine <a href="http://www.naver.com/">Naver</a> (77% Marktanteil) eine extrem &#xFC;berladene Einstiegsseite, dito die chinesischen Portalseiten <a href="http://www.qq.com/">QQ</a> und <a href="http://www.sohu.com/">Sohu.com</a>. Sogar <a href="http://searchengineland.com/070601-065245.php">neue Eyetracking-Studien</a> best&#xE4;tigen, dass es da wirklich unterschiedliche kulturelle Pr&#xE4;ferenzen gibt. Google sah sich darum jetzt gerade gezwungen, die eigene <a href="http://www.web20asia.com/93">koreanische Seite</a> anzupassen und mit mehr Content anzureichern.<br/>
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Der Gr&#xFC;nder und CEO des f&#xFC;hrenden chinesischen Portals <a href="http://www.sohu.com">Sohu.com</a>, Charles Zhang, erkl&#xE4;rte uns in einer Session denn auch, dass er oft M&#xFC;he mit seinen westlichen Investoren hat. Die wollen ihn n&#xE4;mlich einfach dazu kriegen, immer alle neusten Silicon-Valley-Trends in China zu adaptieren, und das funktioniert halt nicht. Asiaten haben mehr Geduld und besch&#xE4;ftigen sich viel ausf&#xFC;hrlicher mit Internet-Inhalten, das sagen die Gespr&#xE4;chspartner und Usabilitystudien &#xFC;bereinstimmend aus. Zhang schreibt das dem unb&#xE4;ndigen Willen der Chinesen zum Erfolg zu: Man will eben alles ganz genau wissen und hat Angst, eine Information zu verpassen, die einem vielleicht n&#xFC;tzlich sein k&#xF6;nnte.<br/>
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Eins wurde mir bei diesem Besuch klar: Obwohl sich die Asiaten oberfl&#xE4;chlich gesehen stark an westlicher Technologie und Konsummustern orientieren, funktionieren die M&#xE4;rkte wirklich fundamental anders. Kein Wunder, dass westliche Internet-Konzerne wie eBay (das gerade sein China-Office geschlossen hat), Yahoo oder Google sich schwer tun.<br/></p><img width="80" height="60" border="0" src="http://konvergenz.kaywa.com/files/images/2007/6/80/mob74_1180794153.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Online-Video: Kampf der Businessmodelle</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/online-video-kampf-der-businessmodelle.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/online-video-kampf-der-businessmodelle.html</id><published>2007-05-17T15:23:39Z</published><updated>2007-05-17T15:23:39Z</updated><summary>Kaum ein Tag vergeht ohne Neuank&#xFC;ndigung im gnadenlos &#xFC;berhitzten Online-Video-Markt. Eigentlich dachte man ja, dass...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p xmlns="">Kaum ein Tag vergeht ohne Neuank&#xFC;ndigung im <strong>gnadenlos &#xFC;berhitzten Online-Video-Markt</strong>. Eigentlich dachte man ja, dass mit der Akquisition von YouTube durch Google das Gr&#xF6;bste &#xFC;berstanden sein sollte, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Es sind nicht nur zahlreiche Player unterwegs, die Businessmodelle unterscheiden sich auch noch massiv. Da fragt man sich doch, wo die Reise l&#xE4;ngerfristig hingehen wird. Wie werden wir in Zukunft Bewegtbilder konsumieren?<br/>
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Treten wir zwecks Behandlung dieser Frage doch mal einen Schritt zur&#xFC;ck von der Hektik des Marktes. Historisch gesehen haben die meisten technologischen Innovationen eine solche <strong>Phase des intensiven Experimentierens</strong> durchgemacht. Der Markt sucht nach einem <strong>"Dominant Design"</strong> in der Vielzahl der M&#xF6;glichkeiten (<a href="http://books.google.com/books?id=oT-3oLvR1_EC&amp;pg=PA24&amp;ots=NOTXEl5EYk&amp;dq=%22dominant+design%22&amp;sig=hexiWiT4acZezlkYHkok6Tqjh7k">Literaturtipp: James Utterback</a>). Sobald sich ein Design, d.h. eine bestimmte Kombination von Technologie, Preismodell, Vertriebsstruktur usw. durchsetzt, sterben die konkurrenzierenden Designs meistens ziemlich schnell aus oder werden auf Nischen reduziert.<br/>
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<strong>Beispiele</strong> daf&#xFC;r gibt es viele. Um nur einige zu nennen:<br/>
<br/></p>
<ul xmlns="">
<li>Gewinner: Ottomotor. Verlierer: Wankelmotor, Gasmotor usw.</li>
<li>Gewinner: VHS. Verlierer: Betamax, Video 2000</li>
<li>Gewinner: IBM PC und Kompatible. Verlierer: Macintosh, Amiga, Atari ST, etc.</li>
<li>Gewinner: CD-R. Verlierer: MiniDisc, DAT, DCC</li>
<li>Gewinner: TCP/IP. Verlierer: Alle anderen Netzwerkprotokolle.</li>
</ul>
Schon an diesen wenigen Beispielen sieht man, dass <strong xmlns="">sich nicht immer die "beste", innovativste, billigste oder benutzerfreundlichste Technologie durchsetzt.</strong> Die Herauskristallisierung eines dominanten Designs ist ein nichtlinearer evolution&#xE4;rer Prozess, in dem kleine Ursachen eine dramatische Wirkung haben k&#xF6;nnen. Grunds&#xE4;tzlich kann man aber wohl davon ausgehen, dass es nicht schadet, auf offenen Standards aufzusetzen und viele Vertriebspartner zu haben.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Und noch ein wichtiger Faktor: <strong xmlns="">Am meisten profitiert nicht immer die Firma, die das dominante Design erfunden hat</strong>. JVC hat zwar den VHS-Videorekorder erschaffen, aber wurde l&#xE4;ngst nicht der gr&#xF6;sste Hersteller. IBM baut inzwischen keine PCs mehr.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Wie sehen nun die <strong xmlns="">Designvarianten im Online-Video-Markt</strong> aus? Es haben sich bereits schon etliche Dimensionen herauskristallisiert, an denen entlang sich die vielen Angebote differenzieren. Wenn man nur mal zwei der wichtigsten nimmt, beispielsweise die Art des Contents (User-generated vs. Professionell) und den Ger&#xE4;tetyp (PC-basiert vs. Standalone) sieht man schon, wie komplex die Marktsituation ist:<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
<img xmlns="" border="0" src="http://konvergenz.kaywa.com/files/images/2007/5/450/mob72_1179415455.jpg"/><br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Die meisten Ecken sind offensichtlich schon gut besetzt, bis auf reinen User-generated Content auf einem Standalone-Ger&#xE4;t (fraglich, ob jemand f&#xFC;r so eine YouTube-Settop-Box bezahlen w&#xFC;rde). Apple h&#xE4;lt sich derweilen alle Optionen offen und bleibt sch&#xF6;n in der Mitte.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Wie gesagt, <strong xmlns="">Businessmodell-Dimensionen, die man kreativ kombinieren kann, gibt es diverse</strong>. Um nur die wichtigsten zu nennen:<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
<ul xmlns="">
<li>Ger&#xE4;tetyp: PC vs. Standalone-Ger&#xE4;t vs. Mobile</li>
<li>Content-Art: Professionell vs. User-generated</li>
<li>Umsatzherkunft: Werbung vs. Pay-per-View vs. Pay-to-keep</li>
<li>Auslieferungstyp: Download vs. Streaming vs. Recording</li>
<li>Granularit&#xE4;t: Einzelshows vs. Channels vs. Packages</li>
<li>Kopierschutz: DRM vs. offen</li>
<li>Vertriebspartnerschaften: Offene Allianzen vs. nur eigener Brand</li>
</ul>
Bleibt nat&#xFC;rlich die Frage, welches Design sich denn wohl am Schluss durchsetzen wird. YouTube mit Kaufvideos auf dem Fernseher? Eine Settop-Box mit Video-Podcasts von Amazon? Die PC-Software-Version von TiVo? Oder wird es vielleicht mehrere geben, die sich verschiedene Marktsegmente greifen (so &#xE4;hnlich wie PCs und Spielkonsolen)? Kurz gesagt: <strong xmlns="">Das werden wir erst wissen, wenn es passiert ist.</strong> Und das kann locker noch zehn oder mehr Jahre dauern, denn eine so grundlegende Umstrukturierung eines Marktes braucht ihre Zeit.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Nat&#xFC;rlich gibt es ein paar Faktoren, die vermutlich einen sp&#xE4;teren Erfolg beg&#xFC;nstigen. Es schadet nicht, wenn man eine breite Gruppe an Vertriebspartnern hat (wie YouTube mit seinen x Millionen MySpace-Usern und Blogautoren). Es tut nicht weh, wenn man hohe Benutzerfreundlichkeit bieten kann (wie TiVo oder Apple). Und eine grosse installierte Basis (wie sie Microsoft hat) ist auch kein Nachteil. Ob das aber aber die entscheidenden Faktoren sein werden, bleibt abzuwarten.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Businessmodelle sind eben nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn man noch Geld damit machen will.<br xmlns=""/>
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<a xmlns="" target="_self" href="http://www.youtube.com/watch?v=OCZaKSko5I8"><img border="0" src="http://konvergenz.kaywa.com/files/images/2007/5/mob73_1179415478.jpg"/></a><br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Falls noch jemand sich gefragt hat, ...</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/falls-noch-jemand-sich-gefragt-hat-.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/falls-noch-jemand-sich-gefragt-hat-.html</id><published>2007-05-07T21:23:08Z</published><updated>2007-05-07T21:23:08Z</updated><summary>... ob Online-Video inzwischen wirklich eine Bubble ist: Tony Blair hat jetzt seinen eigenen YouTube-Channel und benutzt...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">... ob Online-Video inzwischen wirklich eine Bubble ist: Tony Blair <a xmlns="" href="http://www.youtube.com/profile?user=DowningSt">hat jetzt seinen eigenen YouTube-Channel</a> und benutzt selbigen auch gleich, um dem frisch gew&#xE4;hlten Nicolas Sarkozy zu gratulieren. <a xmlns="" href="http://www.youtube.com/watch?v=P6Cu9187tCY&amp;mode=user&amp;search=">Auf Franz&#xF6;sisch</a>.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Lustig ist die Methode, <a xmlns="" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/6633355.stm">wie die BBC das online meldet</a>: Das YouTube-Video wird nicht etwa einfach so verlinkt, sondern die BBC hat das Video runterkopiert und bietet das auf ihrem eigenen Videoplayer an. In schlechterer Qualit&#xE4;t. Tja, modern times, old media thinking...<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>8% "Allesfresser": Web 2.0 wird nur von Minderheit genutzt</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/8-allesfresser-web-20-wird-nur-von-minderheit-genutzt.html"/><id>http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/8-allesfresser-web-20-wird-nur-von-minderheit-genutzt.html</id><published>2007-05-07T21:11:00Z</published><updated>2007-05-07T21:11:00Z</updated><summary>Das Pew Internet &amp; American Life Project ist immer wieder mal f&#xFC;r eine interessante Studie gut, wenn auch nur aus...</summary><author><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></author><contributor><name>Andreas G&#xF6;ldi</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Das Pew Internet &amp; American Life Project ist immer wieder mal f&#xFC;r eine interessante Studie gut, wenn auch nur aus amerikanischer Perspektive. Die <a xmlns="" href="http://www.pewinternet.org/PPF/r/213/report_display.asp">neuste repr&#xE4;sentative Umfrage</a> untersucht den Umgang von Amerikanerinnen und Amerikanern mit moderner Informationstechnologie.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Bemerkenswert, aber vielleicht nicht sehr &#xFC;berraschend: Web 2.0 ist bisher noch ein Nischenph&#xE4;nomen und wird erst von einer recht kleinen Zielgruppe wirklich intensiv genutzt.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
8% der Bev&#xF6;lkerung sind bez&#xFC;glich ICT n&#xE4;mlich "Omnivores" (Allesfresser) und k&#xF6;nnen sich f&#xFC;r restlos alles begeistern, was digital ist. Wenig &#xFC;berraschend sind das vor allem m&#xE4;nnliche, j&#xFC;ngere, gut gebildete User. Diese Zielgruppe macht prim&#xE4;r die regelm&#xE4;ssigen User von typischen Web-2.0-Applikationen aus. Das ist nun ja nicht weiter erstaunlich, da genau diese Gruppe fast immer vorne dran ist, wenn es um neue Technologie geht. Schon bei Web 1.0 anno 1995 war die pionierhafte Usergruppe -- genau -- jung, vorwiegend m&#xE4;nnlich und gut gebildet.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Interessant sind die weiteren Typologien. Etwa 31% der Amis geh&#xF6;rt zur Obergruppe der "Elite Tech Users" zu denen neben den Omnivores noch die "Connectors", "Lackluster Veterans" und "Productivity Enhancers" geh&#xF6;ren -- alles Leute, die Technologie intensiv einsetzen, wenn auch aus unterschiedlicher Motivation. 20% sind "Middle of the Road Users" mit weniger intensivem Technologieeinsatz, und bei den restlichen 49% hat das Pew-Institut "Few Tech Assets" festgestellt: Diese knappe H&#xE4;lfte der Bev&#xF6;lkerung nutzt neueste Technologie nur wenig, oft widerstrebend oder gar nicht.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Die Produktion von User Generated Content ist laut der Studie noch kein Breitensport: Total nur 19% der Befragten haben schon mal Content aufs Web hochgeladen, 18% haben schon mal Kommentare geschrieben, und 8% haben nach eigener Angabe schon mal gebloggt.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Die Informationstechnologie insgesamt scheint nach wie vor eine Zweidrittelsgesellschaft heranzubilden: 62% der Leute nutzen das Internet "aus Spass"; 67% finden es angenehm, so viel Information verf&#xFC;gbar zu haben, w&#xE4;hrend der Rest sich durch die Informationsflut &#xFC;berfordert f&#xFC;hlt. Die Intensit&#xE4;t der Technologienutzung korrelliert zudem ziemlich stark mit dem Haushaltseinkommen: Je besser verdienend, umso mehr Technologie wird in der Regel genutzt.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Eine gute Zusammenfassung gibt es bei <a xmlns="" href="http://searchengineland.com/070507-095250.php">Search Engine Land</a>, aber der <a xmlns="" href="http://www.pewinternet.org/PPF/r/213/report_display.asp">Volltext der Studie</a> ist allemal einen Blick wert.</div></content></entry></feed>

