Der erste 100-Dollar-Laptop aus der Nähe

Apropos 100-Dollar-Laptop (alias One Laptop per Child): Nachdem ich in den letzten Tagen schon etwas mit der Software herumgespielt habe und mir auch schon Designmuster anschauen konnte, hatte ich heute endlich Gelegenheit, das fertige Produkt hier am MIT in Boston in den Händen zu halten. Und zwar den OLPC mit der legendären Seriennummer 001. Das fühlte sich richtig nach historischem Moment an.


(Das links bin ich, in der Mitte ein Studienkollege. Das kleine grün-weisse Ding ist der OLPC)

Leider war die Batterie alle, und die Handkurbel, mit der man manuell Energie erzeugen kann, war nicht dabei. Darum war nichts mit echtem Herumspielen.

Aber immerhin: Einen Eindruck von der Hardware konnte man trotzdem kriegen. Der OLPC ist wirklich erstaunlich kompakt, noch etwas kleiner als die meisten Subnotebooks. Trotzdem wirkt das Gerät sehr massiv gebaut (muss es wohl auch) und ist darum auch kein Federgewicht mit geschätzt knapp zwei Kilo. Die Tastatur ist ebenfalls sehr klein und wäre nichts für Vieltipper, aber sie muss sich ja vor allem für Kinderhände eignen. Obwohl sie aus wasserfestem Gummi ist und im ersten Moment sehr gewöhnungsbedürftig wirkt, haben die Tasten doch einen guten Druckpunkt. Das Layout ist PC-ähnlich, enthält aber viele OLPC-spezifische Sondertasten.

Niedlich sind die "Hasenohren", zwei ausklappbare WiFi-Antennen an beiden Seiten, die das zugeklappte Gerät gleichzeitig bombenfest verschliessen. Der Screen kann wie bei einem Tablet-PC umgedreht werden. An beiden Seiten des Screens sind Richtungstasten angebracht, die an eine Spielkonsole erinnern. Es ist wohl zu vermuten, dass auch Games ihren Weg auf den OLPC finden werden. (UPDATE: Das ging ja schnell. Hier ein Video, wie Doom auf dem OLPC aussieht. Ob das jetzt eine gute Idee war, das auf einen Kinder-PC zu portieren, sei mal dahingestellt...) Und ausserdem ist auch noch eine Kamera im Screenrahmen eingebaut. Obwohl es sich wie gesagt um ein erstes Produktionsmuster handelte, spürte man die Liebe zum Detail. In dem kleinen 100-Dollar-Gerät stecken mehr gute Design- und Usabilityideen als in fast allen normalen Laptops, die das zwanzigfache oder mehr kosten.

Der OLPC liegt wirklich gut in der Hand und ist einfach niedlich. Das Gefühl ist irgendwie ähnlich, wie wenn man zum ersten Mal einen iPod in den Händen hält: Man will dieses Ding einfach haben, egal, was es eigentlich genau macht. Aber ätsch, das Gerät ist für Kinder in der dritten Welt reserviert, westliche Gadgetfreaks werden vermutlich nicht zum Zuge kommen. Und das ist irgendwie gut so.

Die ersten OLPC-Geräte werden jetzt in nächster Zeit auf Herz und Nieren geprüft, denn bei den angestrebten Produktionsmengen (einige hundert Millionen Stück) sollten besser auch alle Kleinigkeiten stimmen. Mehr Infos zu den technischen Spezifikationen gibt es auf der OLPC-Website.

Howard Anderson (einer der Förderer des Projektes) der das Gerät mitbrachte, meinte zu den Erfolgschancen des Projektes nur lakonisch: "Wir haben jetzt Probleme mit Indien und China, und auch Microsoft und Intel und sind gegen uns. Wenn man die Hälfte der Weltbevölkerung und 90% der IT-Profite gegen sich aufbringt, muss man wohl etwas richtig gemacht haben."

Neue Forschung: Kürzere E-Mails machen erfolgreich

Der Zusammenhang zwischen IT-Einsatz und Produktivität ist seit langem ein Rätsel. Der Ökonomie-Nobelpreisträger Robert Solow stellte einmal resigniert fest: "You can see the computer age everywhere but in the productivity statistics". Und tatsächlich, so mancher CIO (und CEO) fragt sich: bringen die massiven Investitionen in Informationstechnologie überhaupt etwas?

Ich habe hier am MIT in Boston gerade das Vergnügen, einen Kurs bei Erik Brynjolfsson zu absolvieren, dem heimlichen Erfinder des "Long Tail" und einem der führenden Forscher auf dem Gebiet der IT-Produktivität. Sein neustes Forschungspapier zu diesem Thema ist bemerkenswert. Brynjolfsson und seine Kollegen Aral und Van Alstyne untersuchten über fünf Jahre hinweg eine Firma (im Bereich "Executive Search", im Volksmund auch "Headhunter" genannt) und ihre Kommunikationsmuster im Detail. Mit dieser umfangreichen Studie förderten sie einige wirklich interessante Ergebnisse zutage. Vieles davon "weiss" man intuitiv, aber bisher wurden diese Dinge noch nie empirisch aufgezeigt.

Die Forscher untersuchten, welches Kommunikations- und IT-Verhalten den Erfolg individueller Mitarbeiter (gemessen am direkt erzeugten Umsatz und der individuellen Entlöhnung) förderten. Natürlich ist die Situation bei einer Executive-Search-Firma recht speziell, aber jede Consultingfirma, Investmentbank oder Anwaltskanzlei funktioniert ähnlich, und die meisten Ergebnisse lassen sich wohl auch auf andere Typen von Firmen übertragen.

Herausgefunden wurde unter anderem folgendes:
  • Die Informationsüberflutung, unter der wir alle zu leiden glauben, ist keine absolute Sache. Die Mitarbeiter der untersuchten Firma empfanden ihre Informationslast ganz unterschiedlich. Mit der Anzahl der empfangenen E-Mails hatte das nichts zu tun, sehr wohl aber mit mangelhaften IT-Kenntnissen und der fehlenden Unterstützung durch Sekretariate. Besonders relevant war die Antwortzeit der Kollegen: Je mehr Zeit die sich nämlich für eine Reaktion lassen, desto überfluteter fühlt man sich. Woraus wir lernen: Schnelles Antworten auf E-Mails reduziert den Stress für alle Beteiligten.
  • Die erfolgreichsten Mitarbeiter schrieben kurze E-Mails mit einem klaren, einzelnen Thema. Darauf erhielten sie schneller eine Antwort, und damit konnte die Arbeit schneller vorangehen.
  • Besonders erfolgreich waren diejenigen, die ihre E-Mails zeitlich gut strukturiert bearbeiten, also nicht gleich sofort reagieren, sondern z.B. drei Mal am Tag ihre Inbox abarbeiten. Zu welcher Tageszeit man das macht, war aber egal.
  • Starke IT-Nutzung beschleunigt die Arbeit nicht, aber ermöglicht mehr Multitasking. Die erfolgreichsten Mitarbeiter der Firma jonglierten mit mehr Projekten gleichzeitig und nutzten E-Mail stärker als ihre Kollegen, weil man damit verschiedenste Kommunikationspartner effizienter bedienen kann. Aber Achtung: Zu viel Multitasking reduziert die Produktivität dramatisch. Man kann sich die Produktivitätskurve als umgedrehtes "U" vorstellen, und darauf muss man das Optimum finden.
  • Entscheidend für den Erfolg ist die soziale Vernetzung, egal ob über E-Mail oder andere Wege. Die erfolgreichsten Mitarbeiter unterhielten viele Kommunikationsbeziehungen zu unterschiedlichsten Partnern, insbesondere solche ausserhalb des eigenen Unternehmens.
  • Mitarbeiter, die ihre Informationen bereitwillig mit anderen teilten, waren nicht nur wirtschaftlich erfolgreicher, sondern fühlten sich bei der Arbeit auch noch glücklicher.
  • Zuguterletzt noch etwas aus der Abteilung "Nerd-Diskriminierung": Mitarbeiter, die die internen Informationssysteme (Datenbanken etc.) intensiver nutzten, steuerten zwar überdurchschnittlich viel Umsatz bei, wurden aber schlechter bezahlt.
Insgesamt schlossen die Forscher, dass es wichtiger ist, wie man IT einsetzt, als wie viel man davon hat. Das haben wir doch irgendwie immer schon geahnt. Als nächstes will das Forschungsteam in Zusammenarbeit mit dem MIT Media Lab auch noch das "physische" Netzwerk einer Firma erfassen, also die formellen und informellen Meetings, die den ganzen Tag so stattfinden. Dazu kriegen die Probanden einen Intelligent Badge verpasst, der ständig die Position der jeweiligen Person erfasst. Alles auf freiwilliger Basis, versteht sich.

Der 100-Dollar-Laptop wird konkret

Nicholas Negroponte, der visionäre Gründer des MIT Media Lab, beschäftigt sich seit einigen Jahren damit, einen PC für Schüler in der zweiten und dritten Welt zu entwickeln. Der OLPC (One Laptop Per Child), auch bekannt als 100-Dollar-Laptop, nimmt nach langer Vorbereitungszeit jetzt konkrete Formen an.

In den letzten Tagen wurden erste Produktionsmuster ausgeliefert, und die Serienproduktion soll bald anlaufen. Und auch die Software, basierend auf Linux, nimmt konkrete Formen an. Testversionen stehen auch schon für das Experimentieren auf PCs und Macs zur Verfügung.

Mehr Details gibt es in zwei Artikeln drüben bei neuerdings.com:

Zur Hardware: Auspacken: Der 100-Dollar-Laptop läuft
Zur Software: Mein Mac (oder PC) ist jetzt auch ein 100-Dollar-Laptop

Venture Capital und Unternehmertum: Selbstzweifel schaden nicht

Noch eine Fussnote zu der Web-2.0-Startup-Veranstaltung, über die ich im vorhergehenden Beitrag berichtet habe:

Zum Schluss diskutierten die Podiumsteilnehmer darüber, was die Region Boston machen kann, um ihren dramatischen Rückstand in Sachen Venture Capital und Unternehmensgründungen aufzuholen.

Um das in die richtige Perspektive zu rücken: In Boston wurde Venture Capital erfunden (buchstäblich). In der Region werden jedes Jahr (letzte Daten von 2005) etwa $2.3 Milliarden. an Venture Capital investiert, weltweit ist nur Silicon Valley grösser (allerdings deutlich). Die Stadt ist gerammelt voll mit Startups aller Art. In der U-Bahn werden per Anzeige laufend Programmierer für hippe neue Startups gesucht.

Und diese Stadt hat einen Minderwertigkeitskomplex. Weil sie sich zu wenig unternehmerisch fühlt.

Zum Vergleich: In Deutschland wurden 2004 gerade mal 292 Millionen Euro an Venture Capital investiert. In der Schweiz 101 Millionen. In Österreich 82 Millitionen. Gerade mal Grossbritannien erreicht als Land mit 1.045 Millionen Euro annähernd die gleiche Liga wie die Region Boston. In ganz Europa werden nicht mal 4 Milliarden Euro auf diesem Weg in neue Unternehmen investiert, das ist nicht mal so viel wie allein in Silicon Valley.

Klar, Venture Capital ist nicht die einzige Determinante für Unternehmertum. Aber eine wichtige. Und komischerweise gibt es in Europa eher selten Diskussionen darüber, wie man den Rückstand in Sachen Unternehmertum aufholen könnte. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass der Rückstand so gross ist?

Web 2.0 Startups: Billiger Software basteln dank Open Source

Dank Open Source-Komponenten ist es enorm viel billiger und einfacher geworden, ein Internet- oder Software-Startup zu gründen. Das war der Grundtenor an einer Veranstaltung zum Thema "Software 2.0", die gestern vom MIT Enterprise Forum durchgeführt wurde.

Zunächst sprach Venture Capitalist Jim Matheson von Flagship Ventures darüber, wie stark sich derzeit die VC-Szene aufgrund dieser Entwicklungen verändert. Traditionell sind die VC-Firmen darauf eingerichtet, einer jungen Firma schon in einer ersten Finanzierungsrunde $3 Mio. oder mehr zu geben. Nur so funktioniert das Businessmodell der immer grösser werdenden VC-Fonds. Doch die Web-2.0-Softwarefirmen von heute brauchen längst nicht so viel Kapital. Im Gegenteil, oft kann es für die Firmenentwicklung schädlich sein, über zu viel Geld zu verfügen, denn mit dem Geld kommt auch der Wachstumsdruck, und das vielleicht im falschen Moment.

Anschliessend präsentierten drei Startup-Gründer ihre Firmen und erzählten über ihre Erfahrungen.

Doug Wyatt von SiteAdvisor hat seine Firma gerade an Sicherheitsspezialist McAfee verkauft (für eine zweistellige Millionensumme, war dem Kontext zu entnehmen), und das, ohne je einen Dollar Umsatz gemacht zu haben. Die Software prüft während des Surfens, ob eine besuchte Website unbedenklich ist oder ob Viren, Spyware und andere Übel lauern. Die Firma gab nie was für Werbung aus, sondern vermarktete ihr Beta-Produkt ausschliesslich über Blogs. Die Software wurde stark auf Open-Source-Elementen aufgebaut; die umfangreiche Datenbank von Websites machen den eigentlichen Wert der Firma aus. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Daten manchmal wichtiger sein können als Funktionalität

Moussie Shore, ehemals einer der Chefdesigner von Lotus Notes, ist der Gründer von Zingku, einem Startup im Mobile-Bereich. Ehrlich gesagt habe ich noch nicht ganz verstanden, was das Ding eigentlich macht, aber da die Zielgruppe 16-28 Jahre alt ist, muss ich das ja auch nicht unbedingt. Moussie erzählte, dass die ziemlich komplexe Softwarelösung, auf der die Site aufgebaut ist, fast ausschliesslich aus fertigen Open-Source-Komponenten gebaut wurde. Der eigene Code beschränkt sich auf etwa 76'000 Zeilen, davon ist nur ein Drittel wirklich einzigartig. Das reicht aber, um Kapital anzuziehen: Zingku erhielt gerade eine erste Tranche Venture Capital. Zuvor hatten die drei Gründer das Produkt in ihrer Freizeit entwickelt, zu Totalkosten von gerade mal $5'890 (davon 34% für Starbucks-Kaffee). Interessanterweise standen die Entwickler in fast pausenlosem Kontakt (per Skype natürlich) mit einer Fokusgruppe aus Teenagern, die jedes neue Feature sofort testeten.

Joshua Walker von CityVoter erzählte schliesslich darüber, wie seine Firma User-generated Content auch für traditionelle Medienkonzerne verdaubar machen will. CityVoter erlaubt es den Einwohnern einer Stadt, über Restaurants, Geschäfte oder Kinos abzustimmen und so den oder die besten jeder Kategorie zu küren. Um das so entstehende Verzeichnis herum wird natürlich fleissig Werbung verkauft. CityVoter hat nach Pilotversuchen mit lokalen Fernsehstationen jetzt Verträge mit den Grossverlagen Hearst und Gannett geschlossen und will die Lösung USA-weit ausrollen. Auch CityVoter wurde im Eilzugstempo gebaut: Nach einer ersten nebenberuflich absolvierten Phase brauchten die Gründer gerade mal sechs Monate bis zur ersten VC-Runde und noch einmal einen Monat mehr bis zum ersten grossen Kundenvertrag.

Open Source ist ein exzellentes Hilfsmittel, darüber waren sich alle Firmengründer einig, aber die einzigartige Idee muss man immer noch selber haben. Obwohl man dank Open Source viel Zeit und Kosten sparen und an Professionalität gewinnen kann, ist dieser neue Entwicklungsprozess nicht ohne Tücken. Man muss sich seine Softwareentwickler gut aussuchen, denn nicht jeder hat die richtige Mentalität, um die richtigen Komponenten im Netz zu finden und einzubauen.

Ebenso einig waren sich alle Teilnehmer darüber, dass das alte Venture-Capital-Modell dringend revisionsbedürftig ist. Ein Firmengründer, der nebenberuflich im Starbucks ein interessantes Produkt zusammennageln kann, braucht keine Millionen an Kapital und ist schon gar nicht bereit, gleich in der ersten Runde 20% oder mehr seiner Firma an Venture Capitalists abzugeben.

MacBook Pro im Test

Wie ich vor einiger Zeit hier schon beschrieben habe, bin ich kürzlich unter die Mac-User gegangen. Und das jetzt konsequent. Vor zwei Wochen habe ich mir ein neues Notebook gekauft, und zwar das neue MacBook Pro von Apple mit Intel Core 2 Duo-Prozessor.

Was ich damit und mit dem Mac OS an Erfahrungen gemacht habe, kann man drüben bei neuerdings.com in einem ausführlichen, mehrteiligen Test nachlesen:

Bekenntnisse eines Umsteigers: MacBook Pro im Test

Web 2.0 Konferenz: Jetzt geht die Bubble wirklich los

In San Francisco hat heute die "Web 2.0 Summit"-Konferenz begonnen. Da treffen sich alle grossen Player aus der Internet-Szene wie Google, Yahoo und Microsoft, sowie auch diejenigen, die gerne dazugehören wuerden wie IBM, Accenture und AOL.

Am erstaunlichsten aber ist die lange Liste von Startups. Da sind einige dabei, die wirklich recht brauchbare Ideen haben, aber man ist irgendwie verbluefft über diejenigen, von denen man das wirklich nicht behaupten kann. Erstaunlich viele bieten Funktionalitäten an, die sich kaum von denen unterscheiden, die die grossen Player längst anbieten. Da wären zum Beispiel:
  • Sharpcast. Bei denen kann man Photos und andere Files zwischen seinen diversen PCs verteilen und online backuppen. Was war da gleich noch der Unterschied zu Foldershare, das vor einiger Zeit von Microsoft gekauft wurde?
  • oDesk. Da kann man sich Temporaer-Mitarbeiter anstellen. Online. Wow. Da wird sich Manpower sicher arg fürchten.
  • Answerbag. Auf dieser schönen Site kann man Leuten Fragen stellen, diese dann (vielleicht) beantworten. Prima. Was war da noch gleich anders als Yahoo Answers?
  • Klostu. Konsolidiert irgendwie ganz viele Diskussionsforen in ein ganz, ganz grosses Gesamtsystem. Oder so ähnlich. Wie bitte?

Prima sind auch die vielen wundervollen Logos, die diese Startups benutzen. Sehen entweder arg verwechselbar oder sehr albern aus.

Gut, mittelmässige Ideen gibt es immer wieder, aber wirklich erstaunlich ist, mit wie viel Kapital inzwischen selbst bescheidenste Businesspläne ausgestattet werden. Da bekommt zum Beispiel die Eventsite Zvents volle 7 Millionen Dollars. Das Werbe-Netzwerk Turn, das witzigerweise Google in dessen Kerngeschäft konkurrenzieren will, kriegt $18 Millionen. Und so weiter.

Es ist fast so schön wie damals 1999. Fehlen nur noch die millionenteuren Launch-Parties. Aber die kommmen sicher auch bald wieder.